muezzin from hell

hier gab es schon länger keinen eintrag mehr und das hat seinen grund. vroni und ich waren krank und mussten länger im bett bleiben. seit 2 wochen sind wir in yogyakarta und haben uns praktisch nicht von unserem hostel entfernt. indonesien meint es nicht so gut mit uns: bis vor ein paar tagen war hier noch immer regenzeit, obwohl die seit ende april eigentlich vorbei sein sollte und dann auch noch eine bakterielle racheninfektion. das ganze grätzel hier kennt uns schon und fremde menschen sprechen mich auf der straße an und erkunden sich nach unserem wohlbefinden. das ist sehr nett. weniger ideal ist, dass an unserem hostel eine moschee angrenzt. wie es sich für asien gehört haben die auch ein ordentliches soundsystem auf das dach gepackt, damit man nur ja keine nuance der muezzins überhört. 10 tage im bett, 6 x am tag zwangsbeschallung, da wird die toleranz auf eine harte probe gestellt. die beschallung übernehmen 3 verschiedene muezzins. am nervigsten ist jener in der frühschicht (4:30h). mit einer unglaublichen intensität presst er wie christina aguilera jene einzelne silbe heraus und reißt uns aus dem schlaf. am kuriosesten ist der „muezzin from hell“: der grummelt und krächzt und ich bin mir sicher er will uns alle in die hölle schicken.
eine kleine hörpobe:

muezzin from hell

dafür haben sich die hostelbetreiber wirklich nett um uns gekümmert, jetzt sind wir jedoch wieder halbwegs fit und der regen hat auch aufgehört, aber wir haben trotzdem von indonesien genug und werden heute wieder nach malaysien abreisen. südmalaysien übrigens, wird derzeit von einer riesigen rauchwolke eingehüllt, da auf sumatra wälder im großen stil illegal abgebrannt werden. man hat es nicht immer leicht auf reisen.

vorher hatten wir noch einen schönen ausflug in pangandaran und jetzt in den letzten tagen in yogyakarte haben wir es doch noch zu einem der tempel (borobudur, größte buddhistische tempel von da wöd) geschafft.

 

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