ankunft in kambodscha. korrektes wandern.

wir sind gut in kambodscha angekommen und haben die grenze ohne gröbere zwischenfälle passieren können. besonders gespannt war ich auf die vom reiseführer in aussicht gestellte schmiergeldtransaktion mit den grenzbeamten. es wäre meine erste gewesen, aber die beamten ließen uns durch. naja,  es wird sicher noch andere gelegenheiten geben. wir mussten uns jedoch einer quarantäne untersuchung stellen: eine junger mann zielte mit einem laserpointer auf unser ohr und meinte anschließend, dass wir gesund sind. die untersuchung kostete uns insgesamt 40 baht (1 euro) ist also sehr günstig, die genauigkeit der methode darf aber angezweifelt werden.

auf den ersten blick sind die menschen in kambodscha wie die bisher getroffenen asiaten auch, also sehr freundlich und klein. ein paar eigenheiten sind schon aufgefallen: die männer zeigen gerne ihre bäuche (je dicker, desto eher wird gezeigt) und die frauen tragen unter tags auch gerne mal einen pyjama. die glücklichen.

unsere bisherigen aktivitäten:
3 tage aufenthalt in koh kong city, mit einem boottrip auf die insel koh kong und einen kleinen abstecher in einen mangrovenwald. danach nach chi phat um 2 tage durch den dschungel zu laufen. hier gibt es ein projekt, welches zum schutz des regenwaldes gestartet würde. wilderer und holzfäller werden zu guides umgeschult und zeigen touristen den dschungel. das dorf stellt verpflegung und unterkunft zur verfügung und ein teil der einnahmen geht in einen fond zum schutz des regenwaldes. so gibt es geld für den regenwald und die einwohner sind nicht mehr von der abholzung das waldes abhängig. eine feine sache also.

auf der tour mit dabei war lacey, eine sehr sympathische amerikanerin, feuerwehrfrau, forstarbeiterin und rugbyspielerin. beeindruckend.

ganz allgemein kann man sagen, dass wir uns jetzt schon ziemlich an das reisen und an asien gewohnt haben. zum beispiel habe wir nicht mehr den drang jeden wok und jede bambushütte fotografieren zu müssen. reisen ist jetzt für nun etwas sehr alltägliches (nona) und ist wesentlich stressfreier, gemütlicher als am anfang. jetzt müssen wir uns von den dschungelstrapazen und landleben (=staubig) wieder etwas erholen und fahren auf die insel koh rong.

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