myanmar. was sich sonst so tut.

so schaut meine seite des tisches aus wenn wir nachmittags eine pause machen:
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das getränk nennen unsere italienischen reisefreunde“dirty water“ und ist ein instant zucker/kaffee/milchpulver mix. man gewöhnt sich dran. rechts daneben cookies, links das notizbuch in dem im wesentlichen die ausgaben und alltägliche beobachtungen  festgehalten werden. letzter eintrag: der burmese spuckt gerne auf den boden. darüber das ebook-lesegerät mit der zum land passenden lektüre „tage in burma“ von george orwell. weil es mir grad einfällt:
eine österreicherin war mal eine prinzessin im shan-state und hat darüber ein buch geschrieben „dämmerung über birma – mein leben als prinzessin der shan“. klingt nach einer sehr interessanten geschichte, ist aber leider nicht als ebook erhältlich. vielleicht findet sich jemand um das buch zu scannen und uns zu schicken. das wäre sehr nett. oben auf dem bild ist auch ein aschenbecher zu sehen und die sind in meiner gegenwart seit 6 wochen unbenützt.

die burmesen, vorallem die männlichen spucken übrigens wirklich gerne am boden. das rührt daher, dass sie ständig einen mix aus betelnüssen, tabak, gewürzen und einer lauge kauen. dadurch werden lippen rot und zähne braun gefärbt. man wird ein bisschen rauschig und der speichelfluss wird angeregt. z.t. sind ganze straßen von der spucke rotbraun gefärbt oder auch die gleise neben einem bahnsteig:

die burmesen sind sehr nette leute. manchmal schweindis.

die burmesen sind sehr nette leute. manchmal schweindis.

außerdem war ich noch beim frisör. eine spannende erfahrung. mein plan einfach im frisörladen auf ein foto zu zeigen ging leider nicht auf. die auswahl wäre ansonsten zwischen den frisuren der boyband n-sync und einer 80er al pacino-matte gefallen. also doch das überraschungspaket. ich setzte mich und der frisörmeister legte sofort mit hoher geschwindigkeit und genauigkeit los. so exakt wurde meine ohren noch nie ausgeschnitten. ich bin mir sicher, dass jedes haar exakt gleich lang ist. man muss auch sagen, dass die burmesen im großen und ganzen immer einen sehr feinen haarschnitt haben.

myanmar style

myanmar style

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