Und dann… Krabi & Tauchen auf Ko Tao

Was Boris bei der Erzählung über den Khao Sok Nationalpark ein wenig ausgelassen hat: das Klettern! Was bei uns vermutlich als Wanderung Stufe 3 oder was ausgewiesen sein muss, wurde dort vorab nur als Durchwaten einer Höhle beschrieben. Plötzlich ist man dann aber mitten in der Höhle und muss ohne Sicherung über einen kleinen Abgrund rüberklettern, übrigens nichts für kurze Beine wie uns Kleinen und: eine Nahtoderfahrung mehr.

Am nächsten Tag ging’s mit dem Bus nach Krabi. Angekündigt hat sich die neue Stadt ungünstig: Im Bus geht die Klimaanlage nicht, die Wasserflasche haben wir auf dem Busbahnhof vergessen, die Fahrt dauert länger als geplant, wir sind hungrig und durstig und ich glaube, ich hab mich die letzte Stunde maximal einmal und nur minimalst bewegt. In Krabi angekommen, sind wir zwar erfolgreich beim Finden einer netten Unterkunft, das Essen ist kaum genießbar, außerdem hatten wir beide irgendwie verdrängt: Krabi ist sehr touristisch. Wir sind erstmal beide ein wenig grantig. Abends sind wir dann aber schon komplett versöhnt: Ein Essensstand auf der Straße ist komplett voll mit locals, da wollen wir auch hin und siehe da: sehr leckeres khao nam gai (Huhn mit Reis, Suppe und Saußen), Boris macht schließlich noch eine kulinarische Reise durch den Nachtmarkt und probiert alles – super. Am nächsten Tag fahren wir nach Rai Leh, einer Halbinsel mit wunderschönen Stränden. Wir bereiten uns auf italienische Verhältnisse à lá Sardinen am Strand und gesalzenen Preise vor, dann ist aber alles viel besser: die Kalksteinfelsen sind wirklich schön, das Meer türkisblau, der Strand wirklich toll, der TouristInnenandrang nicht so massig und das Essen an den lagernden Verkaufsbooten gut und nicht zu teuer (gegrillter Mais mit Mangoshake – mhm!).

Tags darauf heißt’s dann shoppen & Friseur: Beiden von uns ist schon Kleidung kaputt gegangen, plus meine Mähne wird unaushaltbar. Abends fahren wir zum Busbahnhof: wir wollen nach Ko Tao. Nach einer überaus komfortablen Busfahrt nur zu fünft in einer Art Lounge und wieder mal einem leckeren Nachtmarkt-Essen (diesmal in Suratthani), schwingen wir uns auf die Nachtfähre. Was wir als übelste Erfahrung erwartet haben, ist perfekt gestaltet: Es gibt schmale Betten, wir schlafen gut, kommen morgens in Ko Tao an und suchen uns eine Tauchschule. Morgen geht’s los mit dem Open Water Diver. Bis dahin genießen wir lernend die Aussicht von unserem perfekten Bungalow mit Hängematte, eine Katze hat sich uns auch schon als neue Besitzer ausgesucht und hat schon mal den Bungalow inspiziert.

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